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DMSO – vielseitiges Heilmittel zur Regeneration

DMSO, von Baumharz gewonnen, ist ein seit den sechziger Jahren weltweit erfolgreich eingesetztes Immunstimulans / – regulans für eine ganze Reihe von Krankheiten.

DMSO verstärkt die Wirkung von Arzneimitteln

Gerade in akuten (Not-)Situationen, die pharmazeutische Medikamente unumgänglich machen, macht die Kombinierung mit DMSO Sinn, denn die Nebenwirkungen werden durch die geringere Dosis ebenfalls gemindert. . Dazu gehören insbesondere Antirheumatika und Chemotherapeutika, aber auch blutdrucksenkende Medikamente können mit reduzierter Dosis mit der gleichen Wirkung verwandt werden.

Besonders interessant ist dies in der Kortison-Behandlung, so lassen sich die Kortison-Langzeitdosierungen durch die Kombination oftmals unter die sogenannte Cushing-Schwelle drücken – also unter den Kortison-Grenzwert, der nach zweiwöchiger Einnahme bereits schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich ziehen kann. DMSO verstärkt die Wirkung von Kortison um das 10 bis 1000-fache. Zusätzlich besitzt DMSO noch viele andere Eigenschaften, die den Körper positiv unterstützen.

Das Haupteinsatzgebiet von DMSO ist die Therapie von Schmerzen, Schwellungen, Verstauchungen und Entzündungen.

Die chronische Blasenentzündung (interstitielle Zystitis) ist die einzige Indikation für eine Behandlung mit DMSO, die bisher von der FDA (Food and Drug Administration = amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel) zugelassen wurde.

Eine Behandlung mit DMSO kann jedoch auch bei Schleimbeutelentzündungen (Bursitis), Schädigung von Knorpelgewebe an Gelenken durch Verschleiß (Arthrose) und Gelenkentzündungen (Arthritis), die mit starken Schmerzen und Schwellungen einhergehen können, eine positive Wirkung entfalten und für einen schnelleren Heilungsprozess sorgen. Wir setzen DMSO neben einer Anwendung als Infusion und Tropfen auch mit großem Erfolg äußerlich als Salbe bei Taubheit in den Fußsohlen aufgrund einer Polyneuropathie ein. DMSO kann bei vielen weiteren Indikationen eingesetzt werden.

Was ist DMSO?

DMSO ist die Abkürzung von Dimethylsulfoxid.

Dies ist eine natürliche organische Schwefelverbindung, ein vielseitiges chemisches Lösungsmittel, das bei der Holzverarbeitung als Nebenprodukt der Zellstoffherstellung entsteht.

Das Besondere ist, dass DMSO bei verschiedenen Erkrankungen eine positive pharmakologische Wirkung entfalten kann.

Eine Behandlung mit DMSO kann bei unterschiedlichen Entzündungs- und Schmerzzuständen in Frage kommen, z.B. bei:

  • chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulzerosa
  • Arthrosen
  • Arthritis und
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (Sklerodermie, rheumatoide Arthritis)
  • chronischen Blasenentzündungen (interstitieller Zystitis)
  • Nasennebenhöhlen-, Schilddrüsenentzündungen.

Auch antioxidativ zur Stärkung der Zellen vor freien Radikalen und gegen schädliche Umwelteinflüsse kann DMSO zum Einsatz kommen.

Therapie mit DMSO

Die Therapie mit DMSO gilt als unkompliziert.

Sie kann äußerlich erfolgen in Form von Cremes oder Salben oder innerlich durch Spritzen oder durch orale Einnahme von Tropfen.

Auf die richtige Dosis kommt es an.

Bei einer DMSO-Behandlung sollte immer auf die richtige Dosierung geachtet werden, denn eine Überdosierung kann zu Nebenwirkungen fürhen (z.B. Hautreizungen, Hautausschläge und Hautbrennen, Blasenbildung, allergische Reaktionen, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen).

Auch bei richtiger Dosierung können unerwünschte Wirkungen auftreten, wie z.B. ein unangenehmer, aber vorübergehender Geruch nach Knoblauch oder Austern. Es wurden Richtlinien für die DMSO-Konzentrationen und entsprechenden Anwendungsbereiche erstellt, um keine Fehler bezüglich der Dosierung von DMSO zu machen.

Kontraindikationen wie beispielsweise Hauterkrankungen, die mit Schuppung der Haut einhergehen oder die Anwendung von DMSO während der Schwangerschaft oder Stillzeit sollten berücksichtigt werden.

Gut zu wissen über DMSO
  • DMSO wurde 1866 entdeckt, aber erst Anfang der 1960er Jahre beim Menschen angewendet.
  • 1965 hatte die amerikanische FDA es mit einem sofortigen Verkaufsverbot belegt.
  • 1973 wurde es wieder in der Schweiz, 1978 in Deutschland für die Humanmedizin zugelassen.
  • Medizinische Nebenwirkungen sind keine bekannt. DMSO gilt sogar als siebenmal sicherer als Aspirin.
  • Es gibt eine unangenehme „Nebenwirkung“: Während der (oralen) Anwendung entwickelt man einen starken Eigengeruch (ähnlich wie nach Knoblauch oder Austern). Selber nimmt man das nicht wahr, die Umwelt jedoch schon. Der Geruch verflüchtigt sich jedoch nach circa drei Tagen.
  • Nur Stoffe, die von sich aus die oberste Hautschicht durchdringen können werden von DMSO in den Körper hinein mitgetragen. Bakterien und Viren sind zu groß, als dass sie von DMSO mitgeschleppt werden könnten.
Die Wirkungsweise

Dimethylsulfoxid wird als Heilmittel eine Vielzahl an positiven Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt.

DMSO soll folgende Eigenschaften haben:

  • entzündungshemmend (antiphlogistisch, antiinflammatorisch),
  • schmerzlindernd (analgetisch),
  • juckreizstillend,
  • abschwellend,
  • gefäßerweiternd (vasodilatatorisch),
  • wundheilungsfördernd,
  • muskelentspannende,
  • antibiotische (gegen Bakterien wirkend),
  • antivirale (gegen Viren wirkend),
  • antimykotische (gegen Pilzbefall wirkend)
  • und entwässernde (diuretisch).

Wie DMSO wirkt

DMSO wirkt direkt in den Körperzellen. Es dringt schnell durch die Zellwände in die Haut ein. DMSO eignet sich somit Trägersubstanz für Arzneimittel und unterstützt und steigert sowohl die Aufnahme als auch die Wirkung von pharmakologischen Wirkstoffe. Aus diesem Grund wird DMSO auch gerne in Form von Kombinationspräparaten eingesetzt.

Der Wirkmechanismus von DMSO ist bis heute noch nicht genau geklärt.

Indikationen & Kontraindikationen

Indikationen für DMSO im Überblick

  • Chronische Blasenentzündungen (Interstitielle Zystitis)
  • Rheumatische Erkrankungen (z.B. Sklerodermie), Arthrose, Arthritis, Schleimbeutelentzündungen
  • Sportverletzungen, Gelenk- und Muskelschmerzen, Bänderrisse, Verstauchungen, Zerrungen, Bandscheibenprobleme
  • Hauterkrankungen, Narbenwulste, Wunden, Brandblasen, Warzen, Akne, allergische Hautreaktionen, Ekzeme, Ödeme, Kontaktdermatitis
  • Herpes Simplex mit Herpes- und Fieberbläschen, Gürtelrose
  • Durchblutungsstörungen, blaue Flecke, Blutergüsse
  • Schädeltraumata, Schädelverletzungen mit Schwellungen
  • Entzündungs- und Schmerzzustände, Phantomschmerzen, Trigeminusneuralgie
  • Chronische Darmentzündung (Colitis ulzerosa)
  • Entzündung der Schilddrüse (Thyreoiditis)
  • Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis), Schnupfen (Rhinitis)

 

Kontraindikationen DMSO

  • bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Hauterkrankungen wie z.B. Schuppenflechte (Psoriasis), Neurodermitis oder eine übermäßige Verhornung der Haut (Hyperkeratose)
  • Menschen mit schweren Funktionsstörungen der Leber oder Nieren
  • bei Kreislaufschwäche.
  • Während Schwangerschaft und Stillzeit
  • Kinder unter 5 Jahre

DMSO fördert die Aktivität und Aufnahme anderer Medikamente und deren Wirkstoffe durch die Haut. Für Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, ist die Behandlung mit DMSO daher nur unter größter Vorsicht und in Absprache mit dem behandelnden Arzt zu durchzuführen, da es im ungünstigen Fall zu einer Überdosierung kommen kann. Ebenso sind in dem Fall unerwünschte Nebenwirkungen wie Hautreizungen, Hautausschläge und Hautbrennen, Blasenbildung, Ödeme, allergische Reaktionen, Juckreiz, Schwindel, Erbrechen und Bauchkrämpfe  mögliche Folgen.

Nebenwirkungen

Bei richtiger Dosierung des Mittels sind während einer Behandlung mit DMSO keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Aufgrund eines Stoffwechselproduktes von Dimethylsulfoxid entsteht jedoch ein unangenehmer, vorübergehender Geruch durch die Haut und Atmung nach Austern, Meeresalgen, Fischsoße oder Knoblauch. Dieser wird nicht unbedingt von einem selbst, aber von den Mitmenschen in der Umgebung wahrgenommen und soll etwa zwei bis drei Tage nach der letzten Anwendung mit DMSO nachlassen.

Bei einer Überdosierung von DMSO können Nebenwirkungen wie Hautreizungen, Hautausschläge und Hautbrennen, Blasenbildung, Ödeme, allergische Reaktionen, starker Juckreiz, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfe auftreten.

Wurde DMSO intravenös verabreicht, besteht die sehr seltene Gefahr einer Hämolyse. Mediziner sprechen von Hämolyse, wenn es zu einer Auflösung oder Zerstörung von roten Blutkörperchen, den Erythrozyten, kommt.

Wir setzen DSMO seit Jahren erfolgreich in unseren Therapien ein.

Gerne beraten wir Sie individuell. Sprechen Sie uns einfach bei Ihrem nächsten Termin an oder

 

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