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Elektrotherapie

Anwendungsgebiete der Elektrotherapie

  • Schmerzen
  • Durchblutungsstörungen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Lähmungen
  • Muskelschwäche.

Bei der Behandlung werden Elektroden direkt auf der Haut angebracht oder aber – in selteneren Fällen – wird der Strom durch Wasser oder Öl geleitet. Der dabei eingesetzte Strom fließt mit unterschiedlich hoher Schwingungszahl pro Sekunde. Gemessen wird diese Frequenz in der Einheit Hertz.

Achtung! Keine Anwendung bei Patienten mit Herzschrittmachern und Metallimplantaten nach operativen Eingriffen.

Elektrotherapie wird eingesetzt als:

  • Reizstromtherapie
  • Transkutane Elektrische Nervenstimulation
  • Interferenzstromverfahren
Reizstromtherapie

Sie dient in der Regel der Schmerzbehandlung, der Durchblutungsförderung und der Kräftigung der Muskulatur.

Reizstrommassage

Sie ist eine sogenannte Ultrareizstrom-Therapie. Die Behandlung dauert jeweils 15 Minuten. Unter den Elektroden soll ein leichtes Vibrieren spürbar sein. Ein Zusammenziehen der Muskulatur sollte nicht erfolgen. Angewendet wird sie bei akuten und chronischen Schmerzzuständen, Durchblutungsstörungen, Arthrosen, Prellungen, Zerrungen und Gelenkversteifungen.

Elektrogymnastik

Sie löst über den Strom eine Kontraktion der unter den Elektroden liegenden Muskulatur aus. Der Muskel wird gekräftigt und Lähmungserscheinungen werden gemildert.

Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS)

TENS hat zum Ziel, die Fortleitung des Schmerzes zu verhindern. Der Strom wird über zwei Elektroden mit einer Frequenz von 50-100 Hz appliziert. Die Nervenzellen im Rückenmark – das sogenannte Schmerztor – wird geschlossen. Insbesondere bei chronischen Schmerzzuständen ist dieses Verfahren sinnvoll.

Iontophorese

Ist die Möglichkeit, Medikamente in den Körper zu transportieren. Dazu wird unter eine Elektrode Salbe oder Gel aufgetragen. Verwendet wird ausschließlich Gleichstrom.

Die Geschichte der Elektrotherapie

Die Verwendung des elektrischen Stromes zu Heilzwecken ist länger bekannt, als vermutet. Die Ursprünge reichen zurück bis in die Antike! Damals waren es elektrische Fische wie der mamorierte Zitterrochen, die griechische und römische Ärzte als schmerzstillendes Mittel einsetzten.

Die moderne Elektrotherapie beginnt im 18. Jahrhundert, geriet jedoch durch Fortschritte in der medikamentösen Therapie zunächst wieder in Vergessenheit. Mit Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte die Gleichstromtherapie mit der Entwicklung einer Reihe neuer Verfahren ihren Aufschwung.

Gerne beraten wir Sie individuell. Sprechen Sie uns einfach bei Ihrem nächsten Termin an oder

 

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